Dialog Abende
Offene Dialogabende
- Daten: 26. März, 09. April, 23. April, 7. Mai und 21. Mai 2026
- 19.30 – 21.30 Uhr
- Leitung:
Madeleine Kuonen-Eggo, MAS in Intercultural Communication, Mediatorin, Di-
plomierte Dialogbegleiterin GFK
027 473 22 45 / 079 331 49 07Albert Eggo, Heilpädagoge, Dialogbegleiter GFK
078 690 30 19Marie-Christin Abgottspon, M.A. Kultur- und Sozialwissenschaften,
Trager-Praktikerin 079 325 52 62 - Ort: espace caldana, Galdinen 1, 3953 Leuk-Stadt
- Fr. 25.- pro Abend, bei Vorauszahlung aller 5 Abende Fr. 100.-
cash am 1. Abend oder per Überweisung auf Konto
IBAN CH76 0878 1000 2064 4280 0 - Anmeldung: info@dialogpunkt.ch oder 078 690 30 19
«Sensibilität ist die Fähigkeit zu spüren, dass etwas vorgeht, zu spüren, wie
man selbst reagiert, wie die anderen reagieren, die subtilen Unterschiede und
Ähnlichkeiten zu empfinden. … Es ist eine bestimmte Art zu erkennen, wie
man sich ins Gespräch einschaltet und wann man sich heraushält, all die sub-
tilen Hinweise, die Appelle an die Sinne und unsere Reaktion darauf zu beob-
achten -: die Sensibilität, darauf zu achten, was in uns selbst und was in der
Gruppe vorgeht.» – David Bohm
Im Rahmen unserer Frühlings-Dialogreihe möchten wir diese Sensibilität ver-
tiefen. Allzu oft wird diese durch die Verteidigung von Annahmen und Mei-
nungen blockiert.
Was geschieht, wenn wir unsere Wahrnehmung ausweiten? Uns öffnen für
das Feine, Subtile, für all das, was uns – jenseits der Worte – über die sinn-
liche Wahrnehmung zusätzlich erreicht? Diesen und anderen Fragen spüren
wir in diesem Zyklus gemeinsam nach.
Das Thema des jeweiligen Abends bestimmt die Gruppe.
Das Dialogangebot richtet sich an alle, die Denkprozesse auf einer tieferen
Ebene beleuchten möchten und mit wachsender, echter Neugier ihre eigenen
Gedanken, Annahmen und Gefühle zu erkunden bereit sind, ebenso wie dieje-
nigen der anderen Teilnehmer*innen.
Der Dialog nach Bohm bietet die Möglichkeit, unsere Meinungen und Über-
zeugungen und deren Hintergründe zu erforschen. Er hilft uns, unser Denken
und Fühlen zu betrachten und das Verständnis zu erweitern. Er ermöglicht
eine Form der Kommunikation, in der das Gegenüber respektiert wird und
als gleichwürdig und gleichwertig wahrgenommen werden kann. Wir lassen
uns von Mitdenker*innen inspirieren, neue Sichtweisen zu finden, wie wir ge-
meinsam Probleme bewältigen, Herausforderungen gegenübertreten, Gegen-
wart gestalten und Zukunft planen können.
